Selbstbewusst auf die Zukunft setzen

24.11.2021

Gleich für zwei Jahre legte der Vorstand des Stadtmarketingvereins Bad Hersfeld (SMV) um den Vorsitzenden Achim Kniese bei seiner pandemisch bedingt mehrfach verschobenen Hauptversammlung am Montag Rechenschaft in der Stadthalle ab. Doch es ging nicht allein um formale Entlastungen, Budgets und neue Veranstaltungspläne, sofern wegen des Coronavirus überhaupt abzusichern: Die Themenvielfalt war groß an dem Abend, der nach den strengen Corona-Regelungen organisiert worden war.

Im Mittelpunkt stand die Präsentation von Matthias Glotz, dem Leiter des städtischen Stadtmarketings zum Thema Tourismus als Wirtschaftsfaktor (unsere Zeitung berichtete gestern). Die Versammlung konnte als Quintessenz mitnehmen, dass jede, insbesondere auch durch die Kommune in die Infrastruktur gerichtete Investition, im Wirtschaftskreislauf gewinnbringend auch wiederum für den städtischen Haushalt klug eingesetzt ist.

Markus Heide führte für den Fachbereich der Stadtverwaltung diverse Marketingaktivitäten und Veranstaltungen auf, die wie „Der andere Sommer“ im Jahr 2020 oder das besondere Weinfest im Stiftsbereich 2021 unter den gegebenen Umständen erfolgreich waren. Jörg Markert verdeutlichte für den SMV, dass künftige Planungen die Belebung der Einkaufssamstage mit zum Ziel habe und dass es, wenn möglich, wieder vier verkaufsoffene Sonntage geben soll. Eine engagierte Diskussion führten die Mitglieder auch mit Gästen aus dem Bereich Stadtpolitik über verlässliche Mindestöffnungszeiten an Samstagen. Nach Möglichkeit sollten die Geschäfte bis 16 Uhr einheitlich geöffnet sein.

Beim Punkt Verschiedenes berichteten die Vorstandsmitglieder Friedhelm Großkurth und Markus Pfromm von einem Treffen des Vorstands des Stadtmarketingvereins mit Repräsentanten der örtlichen Polizei. In einer erhofft weiteren Abstimmung, dann auch mit der Stadt Bad Hersfeld, möchte der Verein das Thema Sicherheit in der Innenstadt auf die Tagesordnung bringen und auf angemessene Lösungen dringen. Anhand zahlreicher Beispiele wurde die Notwendigkeit dafür eindeutig festgestellt.

Einige Mitglieder des Stadtmarketingvereins aus dem Bereich Marktbeschickung sowie Gäste aus der Schausteller-Branche nutzten die Versammlung, um dem Unmut darüber Ausdruck zu verleihen, dass der Bad Hersfelder Weihnachtsmarkt auf Entscheidung des Magistrats in den Stiftsbezirk verlegt wurde.

Quellenangabe: Hersfelder Zeitung vom 24.11.2021, Seite 7